Handel

Synthese der Befragung in Projektphase 1 für den Bereich Handel 


Der Handel ist grundsätzlich offen für biozyklisch-vegane Produkte, wenn die Qualität stimmt, das Produkt allgemein interessant und eine gewisse Nachfrage da ist. Jedoch wird die Absatzunsicherheit durch den geringen Bekanntheitsgrad des biozyklisch-veganen Gütesiegels als Hemmnis betrachtet, dem der Förderkreis mit Öffentlichkeitsarbeit auf verschiedensten Kanälen entgegenwirken kann.  

Als Herausforderung benennen die Handelspartner die Kommunikation des Mehrwerts biozyklisch-veganer Waren ohne dabei eine Diffamierung anderer Bio- bzw. Veggie-Produkte zu erwirken. Es wurde empfohlen, mit Positivbotschaften und viel Transparenz zu arbeiten, da sonst die Preisakzeptanz nicht gegeben sei. Möglichkeiten des LEH, dies zu unterstützen sind Spezialregale, Infotafeln bzw. QR-Codes sowie shop-in-shop-Konzepte.  

Wichtig für den Handel sind Liefersicherheit, Vertrauen und wenig Zwischeninstanzen. Eine Herausforderung ist auch, eine Warenstromtrennung bei Lagerung und Transport sicherzustellen. Weder zu viel noch zu wenig Ware sollte lieferbar sein und möglichst in Abstimmung mit dem Handel produziert werden. Ein Lösungsansatz, den wir verfolgen werden, ist eine Produktliste, ein Saisonkalender sowie eine Absatzplattform, wo Mengen abgestimmt und Erzeugnisse von Produzenten eingetragen werden können. Zudem könnte sinnvoll sein, Schulungen für das Personal des LEH und des Großhandels zum biozyklisch-veganen Anbau anzubieten.  

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